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Unabhängiges Infoportal. Kein offizieller Auftritt des Botanischen Gartens oder einer anderen Einrichtung.

Übersicht

Tropisches in Hamburg

Eine Hafenstadt im Norden ist nicht der naheliegendste Ort für Tropenklima. Trotzdem gibt es in Hamburg mehrere Adressen, an denen sich tropische Pflanzen- und Tierwelt aus der Nähe ansehen lässt.

Bitte vorher prüfen. Öffnungszeiten, Preise und Zugänglichkeit ändern sich, teils kurzfristig und teils über Jahre. Wir nennen deshalb bewusst keine Zeiten und Beträge, sondern verlinken die Seiten der Einrichtungen. Dort steht, was gilt.

Botanische Anlagen

Die Glashäuser am Dammtor

Der bekannteste Ort, wenn in Hamburg von einem Tropenhaus die Rede ist, und derzeit der schwierigste: Die Häuser sind wegen umfangreicher Sanierung seit mehreren Jahren nicht öffentlich zugänglich. Der Bau selbst bleibt von außen sehenswert, das umgebende Parkgelände ist frei zugänglich. Hintergrund und Bauweise haben wir auf einer eigenen Seite zusammengefasst. Aktueller Stand jeweils beim Botanischen Garten.

Das Freigelände in Klein Flottbek

Der zweite, deutlich größere Standort des Botanischen Gartens liegt im Westen der Stadt und ist ein weitläufiges Freigelände mit thematisch gegliederten Pflanzungen. Tropisch ist hier naturgemäß wenig, dafür lässt sich an Geografie und Systematik der Pflanzenwelt gut entlanggehen. Für einen Nachmittag im Freien die naheliegendste Adresse, und der Zugang zum Gelände ist unkompliziert.

Kleinere Anlagen in den Bezirken

Über die Stadt verteilt gibt es mehrere kleinere botanische Anlagen und Sondergärten, die von Bezirken oder Vereinen betrieben werden. Sie sind selten überlaufen und lohnen sich vor allem für Menschen, die gezielt Pflanzen ansehen wollen statt ein Ausflugsziel zu suchen.

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Tierwelt unter Tropenbedingungen

Das Tropen-Aquarium in Stellingen

Die naheliegendste Adresse, wenn es um tropische Tiere geht, und anders als die Glashäuser ganzjährig in Betrieb. Die Anlage kombiniert Aquarien mit begehbaren Bereichen, in denen Reptilien, Amphibien, Insekten sowie einzelne Vogel- und Säugetierarten in nachgebauten Lebensräumen gehalten werden.

Für das Thema dieses Portals ist der Ort besonders interessant, weil sich hier das Zusammenspiel von Klimatechnik und Bepflanzung im Betrieb beobachten lässt: Was in einem Terrarium an Luftfeuchte, Beleuchtung und Bepflanzung nötig ist, steht im Großen genauso im Schauhaus. Wer mit diesem Blick hingeht, sieht mehr. Öffnungszeiten und Preise beim Betreiber prüfen, sie werden regelmäßig angepasst.

Schmetterlingshäuser im Umland

Reine Schmetterlingshäuser sind in Hamburg selbst dünn gesät, im norddeutschen Umland gibt es jedoch mehrere Anlagen. Sie arbeiten meist saisonal, also nicht ganzjährig, was vor der Anfahrt zu klären ist. Was dort technisch dahintersteckt, beschreibt unser Beitrag über tropische Schmetterlinge.

Was Sie mitbringen sollten

Für den Besuch eines echten Tropenhauses gelten ein paar Dinge, die man beim ersten Mal gern unterschätzt:

  • Zwiebelprinzip. Im Tropenbereich herrschen deutlich über zwanzig Grad bei hoher Luftfeuchte. Eine Winterjacke wird dort innerhalb von zwei Minuten zur Last. Etwas, das sich schnell ausziehen und tragen lässt, ist die halbe Miete.
  • Kamera akklimatisieren. Objektive und Brillen beschlagen beim Eintritt sofort und brauchen einige Minuten. Wer die Kamera vorher aus der Tasche nimmt, verkürzt das.
  • Zeit statt Route. Schauhäuser sind kleiner, als man denkt, und lohnen sich trotzdem länger. Die interessanten Dinge, also Aufsitzer in den Astgabeln, Blüten auf Augenhöhe, die Struktur eines Farnwedels, sieht man erst beim zweiten Durchgang.
  • Vormittags. Vor allem in Tierhäusern sind die Tiere am Morgen aktiver, und es ist deutlich leerer.

Rundherum

Die meisten dieser Orte liegen so, dass sich der Besuch gut mit anderem verbinden lässt. Für die Planung drumherum, also Wege, Stadtteile und was in der Nähe liegt, ist der Hamburg-Guide die passende Ergänzung, insbesondere die Übersichten zu Parks und Grünanlagen, zu den Sehenswürdigkeiten und zu den Bezirken der Stadt.